Die Gründung einer 15 Mann starken Löschgruppe Vorwerk erfolgte am 15. September 1935. In diesem Jahr wurden ebenfalls die Feuerwehren der Gemeinden Altenhagen und Bostel gegründet. Gemeinsam unterstand man dem Löschbezirk Garßen. In Vorwerk verfügte man zu diesem Zeitpunkt über 5 Rohhanfschläuche a 20 m, 2 C-Strahlrohre und 1 C-Standrohr. Diese Ausstattung ermöglichte unter Ausnutzung des Hydrantendruckes erste Maßnahmen am Brandort. Die Alarmierung erfolgte damals überwiegend durch Kinder der Feuerwehrleute, die mit ihren Fahrrädern hornblasend durch die Straßen fuhren.
Der Übungsdienst fand in Garßen statt. Die 1936, nach preußischem Vorbild, für ganz Deutschland eingeführte Uniform war unter erheblichem Selbstkostenaufwand zu beschaffen.
Nach Beendigung des Krieges im Jahre 1946 wurde aus der Löschgruppe Vorwerk eine selbstständige Gemeindefeuerwehr, die durch A. Knoop und seinen Vertreter, O. Knoop, geführt wurde. Durch erhebliche Eigenleistung entstand 1950 ein 24 m² großes Feuerwehrgerätehaus, in dem u.a. der 1948 gebraucht erstandene Hydrantenkarren untergestellt wurde. Zu dem neuen Gerätehaus gehörte eine mit gestiftetem Holz errichtete Schlauchtrockenanlage. Durch weitere Materialneubeschaffungen erreichte man 1952 die Leistungsgrenze des direkten Hydrantenanschlusses.
Im Jahr 1958 konnte mit der Anschaffung einer Tragkraftspritze der Firma Metz (800 Ltr./min.) ein neuer Abschnitt eingeläutet werden. Die Tragkraftspritze, sowie der bereits 1954 erstandene Tragkraftspritzenanhänger, wurde durch die Feuerwehrleute über Straßenausbesserungsarbeiten teilweise mitfinanziert. Als Zugfahrzeug des Anhängers diente der Trecker des Kameraden O. Harkert.
1961 wurde mit der Eingemeindung Vorwerks zur Stadt Celle der Bau eines neuen Gerätehauses beschlossen. Am 1. August diesen Jahres wurde die Gemeindefeuerwehr als Löschgruppe Vorwerk in Anschluss an den 3. Zug in die bereits 1864 gegründete Feuerwehrhauptwache eingegliedert.
Zum Zwecke der Alarmierung wurden 1962 zwei elektrische Sirenen installiert. Am 5. Februar 1965 fand die Übergabe des ca. 200 m⊃2; großen neuen Gerätehauses statt. Dieses bestand aus 3 Fahrzeugboxen und einem Unterrichtsraum.
Im Januar 1961 erhielt die Löschgruppe Vorwerk von Stadtbrandmeister K. Hartwig die Bezeichnung 4. Zug. Das erste Zugkommando setzte sich wie folgt zusammen: Zugführer A. Knoop, Gruppenführer E. Fritsche, G. Strehlau, Stellvertreter D. Wiechmann, W. Strampe.
Im Jahr 1969 wurde für das Gerätehaus Vorwerk die stille Alarmierung über Funkmeldeempfänger eingeführt.
G. Strehlau löste 1980 G. Knoop als Zugführer des 4. Zuges ab, der zuvor die Nachfolge seines Vaters A. Knoop angetreten hatte. G. Knoop übernahm in diesem Jahr das Amt des Stadtbrandmeisters.
Zum Zeitpunkt des 50 jährigen Bestehens hatte der 4. Zug am 15. September 1985 eine Gesamtstärke von 36 Mann. Diese wohnten, bedingt durch die Zugehörigkeit des 4. Zuges zur Hauptwache, im ganzen Stadtgebiet verteilt. Bei Alarmierungen besetzten Feuerwehrkameraden aller vier Züge die Fahrzeuge im Gerätehaus Hauptwache und Vorwerk. Dieses System hat bis zum heutigen Tage bestand.
Im Juli 1986 wurde die Erweiterung des Gerätehauses Vorwerk abgeschlossen. Seitdem ist dort ein kompletter Löschzug, bestehend aus Tanklöschfahrzeug, Löschgruppenfahrzeug und Drehleiter stationiert.
Nachdem der 4. Zug in den Jahren 1998 und 1999 erst durch Jürgen Borek und dann durch Uwe Wiechmann geführt wurde, folgte im März 2000 Heiko Crocoll als Zugführer und Ralf Hollenbach als dessen Stellvertreter. Diese bildeten bis Anfang 2009 mit Uwe Wiechmann (1. Gruppenführer), Ralf Ramachers (2. Gruppenführer) und Uwe Reinholz (3. Gruppenführer) das Zugkommando des 4. Zuges.
Auf der Jahreshauptversammlung 2009 der FF Celle Hauptwache wurde unser 1. Gruppenführer Uwe Wiechmann zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. Als Gruppenführer wurde Jan Höner zu Guntenhausen nachgewählt.
Nach Ablauf der turnusmäßigen Wahlperiode des Zugkommandos fanden Ende November 2009 Neuwahlen statt. Neugewählt bzw. in ihren Funktionen bestätigt wurden Heiko Crocoll (Zugführer), Ralf Hollenbach (stellv. Zugführer), Jan Höner zu Guntenhausen (1. Gruppenführer), Tobias Luttermann (2. Gruppenführer) und Ralf Ramachers (3. Gruppenführer).
Diese bilden ab dem 23.01.2010 gemeinsam mit den stellvertretenden Gruppenführern Jens Merchel, Heiko Reinholz und Thorben Wehrmaker das Zugkommando der Wahlperiode 2010 bis 2016.
Anfang 2011 musste Heiko Reinholz sein Amt als stellvertrender Gruppenführer aus beruflichen Gründen niederlegen. Auf der Zugversammlung am 13.01.2011 wurde Beatrice Engel als erste Frau in einem Führungsamt innerhalb unseres Zuges zur Nachfolgerin und somit zur stellvertretenden Gruppenführerin bis zum Ablauf der Wahlperiode im Jahr 2016 gewählt.
Nachdem Anfang 2012 der 1. Gruppenführer Jan Höner zu Guntenhausen zum stellv. Ortsbrandmeister gewählt wurde, standen wieder neue Wahlen im 4. Zug an. Neuer 1. Gruppenführer wurde Tobias Luttermann, 2. Gruppenführer Ralf Ramachers. Neu gewählt zum 3. Gruppenführer wurde Jens Merchel. Durch die Wahl von Jens Merchel musste auch ein neuer stellv. Gruppenführer gewählt werden, die Wahl fiel hierbei auf Lars Engel.
Seit dem 01.06.2012 besteht das Zugkommando des 4. Zuges somit aus Heiko Crocoll (Zugführer), Ralf Hollenbach (stellv. Zugführer), Tobias Luttermann (1. Gruppenführer), Ralf Ramachers (2. Gruppenführer), Jens Merchel (3. Gruppenführer), Thorben Wehrmaker (stellv. Gruppenführer), Beatrice Engel (stellv. Gruppenführerin) und Lars Engel (stellv. Gruppenführer).

